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LKK Niedersachsen-Bremen sagt Ja zur Schlaganfallprävention
Landwirtschaftliche Krankenkasse Niedersachsen-Bremen bietet ihren Versicherten ab Oktober 2009 Schlaganfallvorsorge auf Basis des SRA-Verfahrens von apoplex medical technologies an Gezielte Prävention innerhalb der Risikogruppen schützt die Gesundheit der Versicherten und spart im erheblichen Maße hohe Folgekosten ein
Pirmasens, September 2009. Das Netzwerk zur Vermeidung von Schlaganfällen wird zunehmend engmaschiger und hat jetzt mit der Landwirtschaftlichen Krankenkasse Niedersachsen-Bremen (LKK NB) einen weiteren aktiven Mitstreiter gewonnen. So bietet der Träger der gesetzlichen Krankenversicherung für die Land- und Forstwirtschaft in Niedersachsen und Bremen seinen Versicherten die kostenlose Nutzung des Schlaganfall-Frühwarnsystems SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse) an. Das von der apoplex medical technologies GmbH, Pirmasens, entwickelte SRA macht akute Risikoträger gezielt ausfindig, indem es Daten aus einstündigen EKG-Untersuchungen über verschiedene mathematische Verfahren auswertet und damit – aktuelles oder auch im Vorfeld der Untersuchung aufgetretenes – Vorhofflimmern als wesentlichen Risikofaktor für das Erleiden eines Schlaganfalls nachweist. Das Angebot der LKK NB richtet sich im Rahmen der integrierten Gesundheitsversorgung an Versicherte ab dem 50. Lebensjahr, die zudem entweder wegen Bluthochdruck medikamentös behandelt werden, unter einer koronaren Herzerkrankung oder Herzinsuffizienz bzw. Diabetes leiden oder bereits in der Vergangenheit einen Schlaganfall oder Schlafapnoe erlitten haben. Hintergrund des Engagements ist die Erhaltung der Gesundheit und Lebensqualität der Versicherten der LKK NB wie auch das Einsparen der hohen Vorfallsfolgekosten.
Vorsorge großgeschrieben Als auf ihre Klientel in Land- und Forstwirtschaft konzentrierte Krankenkasse verfügt die LKK NB über ein hohes Potenzial an Versicherten im entsprechenden Alterssegment und ist im Sinne ihrer Versicherten besonders an präventiven Maßnahmen zur Gesundheitsbewahrung interessiert „Wir sind im Dienste unserer Versicherten von SRA als schlüssigem Verfahren der Schlaganfallprävention überzeugt. Die Zwischenergebnisse aus den bisherigen Präventionsprogrammen sprechen für sich und haben uns veranlasst, auch unseren Versicherten die Schlaganfallprävention anzubieten“, erklärt Detlef Hinz, bei der LKK NB verantwortlicher Referatsleiter für das Vertragswesen. „Gerade im Bereich des Flächenlands Niedersachsen ist es von großer Bedeutung, dass innovative Angebote wie dieses auf möglichst breiter Schulter getragen werden, um sie an die Frau und den Mann bringen zu können. Daher freuen wir uns ganz besonders darüber, im Rahmen einer integrierten Gesundheitsversorgung aktiv sein zu können, bei der Kompetenzen und Ressourcen aus allen relevanten Bereichen gebündelt angeboten werden.“ Weiterer Partner im Vertrag ist die ägnw eG Ärztegenossenschaft Niedersachsen Bremen, die Information und Betreuung der teilnehmenden Ärzte übernimmt; hier sind Ärzte aller Fachrichtungen flächendeckend organisiert. Hierzu Albert Hirtz, Geschäftsführer der apoplex medical technologies GmbH: „Nach der KKH-Allianz ist die LKK NB die zweite Krankenkasse, die sich zur aktiven Mitarbeit im aufgenommenen Kampf gegen den Schlaganfall entschließt. Damit vergrößert sich das Präventionsangebot für die Versicherten in Niedersachsen und Bremen wesentlich.“
Hintergrund: Das SRA-Verfahren Bei der Untersuchung wird in der ärztlichen Praxis ein einstündiges Zweikanal-EKG auf eine digitale Speicherkarte aufgezeichnet und daraufhin via Internet anonymisiert an den Internet-Server von apoplex medical technologies transferiert. Hier deckt ein Algorithmus bestimmte atypische Muster auf, die auf ein Vorhofflimmern schließen lassen – aktuell oder zeitlich weiter zurückliegend. Binnen weniger Minuten erhält der Arzt vollautomatisiert die Analyseergebnisse per E-Mail zurück. Mit dem SRA-Viewer kann er auch einfach und schnell auf alle Details der Original-EKG-Aufzeichnung zugreifen, um auffällige Segmente aus der grafischen Ergebnisdarstellung auf die entsprechenden EKG-Daten zurückzuführen. Auf dieser Basis kann der Arzt gegebenenfalls gezielte Schritte zur Vorfallvermeidung einleiten.
Ergänzendes über apoplex medical technologies Die apoplex medical technologies GmbH wurde 2004 im westpfälzischen Pirmasens gegründet und hat sich im Bereich der Medizintechnik auf neue und innovative Technologieprodukte für die Schlaganfallprävention im weltweiten Einsatz spezialisiert. Seinen Schwerpunkt legt das Tochterunternehmen der Geratherm Medical AG auf leicht anwendbare und effiziente Methoden des sogenannten Patienten-Screenings mittels medizintechnischer Anwendungen zur Vermeidung von Schlaganfall und vaskulärer Demenz. Das SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse)-Verfahren ist das erste praktikable Screeningverfahren für paroxysmales Vorhofflimmern. Es steht in Varianten für den Einsatz in Arztpraxen, Apotheken und den als Stroke Units bezeichneten Schlaganfallspezialstationen zur Verfügung. apoplex medical technologies wird durch ein umfangreiches akademisches und klinisches Netzwerk unterstützt, das die eigenen Kernkompetenzen aus den Bereichen Mathematik, Physik und Medizin fachlich ergänzt. Weitere Informationen sind unter www.apoplexmedical.com abrufbar.
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Schlaganfallvorsorge rechnet sich in Euro und Cent
IAT-Analyse beziffert millionenhohes Sparpotenzial für Krankenkassen bei Vorhofflimmern-Screening und Behandlung risikobehafteter Personen Internet-basiertes SRA-Verfahren von apoplex medical technologies öffnet Tür zur Vermeidung von Schlaganfallereignissen
Pirmasens, Mai 2009. Nicht nur die Betroffenen selbst im Hinblick auf ein uneingeschränktes Leben, sondern gerade auch die Krankenversicherungsträger und damit die Gemeinschaft der Krankenversicherten profitieren in ganz erheblichem Maße von einer gezielten Schlaganfallvermeidung. Zu diesem Ergebnis kommt das unabhängige Institut ’Arbeit und Technik’ (IAT), Gelsenkirchen, im Mai 2009 im Rahmen einer Analyse zur Gesundheitsökonomie*. Hierin wurde unter Einbeziehung gesicherter Basiszahlen das Sparpotenzial je einer Million Versicherter errechnet, wenn Vorhofflimmern-gefährdete Personen durch Screeningverfahren als solche erkannt und entsprechend behandelt werden. Das IAT beziffert das unter idealen Behandlungsbedingungen in fünf Jahren realisierbare Sparvolumen auf über 18,5 Mio Euro über die gesamte Versorgungskette; demgegenüber stehen Kosten für Screening, Diagnostik und heutige Therapie von etwa 4,6 Mio. Euro, was einer Nettoersparnis von rund 14 Mio. Euro entspricht. Die KKH-Allianz, Hannover, ist die erste bundesweit agierende Krankenversicherung, die vor diesem Hintergrund bereits aktiv geworden ist: Sie bietet ihren Versicherten der Risikogruppe im Rahmen der integrierten Gesundheitsversorgung auf Basis des Screening-Verfahrens SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse) der apoplex medical technologies GmbH, Pirmasens, ein entsprechendes Untersuchungsverfahren an; zudem sind bereits Gespräche mit weiteren Krankenversicherungsträgern zur breiteren Abdeckung des gesundheitsökonomisch bedeutenden Vorsorgeansatzes angelaufen. apoplex medical technologies hat mit SRA ein zuverlässiges wie kostengünstiges mathematisches Screening-Verfahren entwickelt, das die Herzratendynamik von Patienten aus deren Zweikanal-EKG automatisiert analysiert, die bei einstündigen EKG-Scans erhoben wurden. Das große Plus: Entgegen herkömmlichen Ansätzen bloßer Langzeit-EKG kann SRA Patienten mit einem Risiko für paroxysmales (anfallartiges) Vorhofflimmern auch dann ausmachen, wenn es während der Untersuchung selbst zu keiner Flimmerepisode kommt. [*Die IAT-Analyse „Gesundheitsökonomische Bedeutung eines Screenings zur Identifizierung von bisher unbekannten Vorhofflimmerern“ kann kostenlos unter http://www.apoplexmedical.com/IAT_Analyse.pdf heruntergeladen werden.]
Die IAT-Analyse unter der Lupe Die vorliegende IAT-Analyse geht davon aus, dass Vorhofflimmen ein erhebliches Schlaganfallrisiko darstellt und vielfach nicht rechtzeitig erkannt wird. Basierend auf Zahlen der KKH-Allianz beziffert IAT, dass bei Screenings 7,6 Prozent bislang unbekannte (und vom Schlaganfallrisiko betroffene) Vorhofflimmerer entdeckt werden. Geht man von 1 Mio. Versicherter aus, von denen 14 Prozent mit Schlaganfall-Risikofaktoren behaftet sind und von den sich wiederum nur 20 Prozent für ein Screening entscheiden, ließen sich 2.128 Vorhofflimmerer entdecken. Betroffen von einem Vorfall werden davon wieder 5 Prozent erwartet, also pro Jahr durchschnittlich 106,4 und auf fünf Jahre gesehen 532 Personen. Basierend auf Behandlungskosten für Schlaganfallpatienten, die je nach Berücksichtigung von Pflegeversicherung, Sozialhilfe und Selbstzahleranteil bei bis zu 50.000 Euro pro Vorfall liegen, summiert IAT die jährlichen Behandlungskosten auf bis zu 5,3 Mio. Euro, auf fünf Jahre gesehen 26,6 Mio. Euro. Eine rechtzeitige Zuführung der Vorhofflimmerpatienten zu einer optimalen Therapie würde unter idealen Bedingungen zu einer Reduzierung von 70 Prozent führen, also in fünf Jahren bis zu 18,62 Mio Euro einsparen. Die den wiederum auf fünf Jahre gegengerechneten Kosten für Screening, heutige Diagnostik sowie Therapie von etwa 4,6 Mio. Euro führen laut IAT zu einem auf fünf Jahre gerechnten Nettoersparnispotenzial von rund 14 Mio. Euro. „Die IAT-Analyse geht an vielen Stellen von sehr vorsichtigen prognostischen Werten aus – beispielsweise, dass nur jeder fünfte Versicherte, der mit Blick auf Alter und Risikofaktoren ein kostenloses Screening durchführen sollte, dies auch wirklich tut“, betont Albert Hirtz, Geschäftsführer der apoplex medical technologies GmbH. „Nichtsdestotrotz ist das Ergebnis aus gesundheitsökonomischer Perspektive überwältigend, zumal weitere volkswirtschaftliche Aspekte wie der Wegfall der Arbeitskraft des Betroffenen nicht berücksichtigt wurden.“
Ergänzendes zum Institut Arbeit und Technik Das Institut Arbeit und Technik (IAT), Gelsenkirchen, versteht sich als eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung, deren wissenschaftliches und praktisches Interesse der Organisation von Wissen und Innovation für nachhaltigen Wohlstand und Lebensqualität gilt. Als zentrale Einrichtung der Fachhochschule Gelsenkirchen und Kooperationspartner der Ruhr-Universität Bochum bildet das IAT ein gemeinsames Kompetenzzentrum für Innovation der beiden Hochschulen. Weitere Informationen sind unter www.iatge.de abrufbar.
Ergänzendes über apoplex medical technologies Die apoplex medical technologies GmbH wurde 2004 im westpfälzischen Pirmasens gegründet und hat sich im Bereich der Medizintechnik auf neue und innovative Technologieprodukte für die Schlaganfallprävention im weltweiten Einsatz spezialisiert. Seinen Schwerpunkt legt das Tochterunternehmen der Geratherm Medical AG auf leicht anwendbare und effiziente Methoden des sogenannten Patienten-Screenings mittels medizintechnischer Anwendungen zur Vermeidung von Schlaganfall und vaskulärer Demenz. Das SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse)-Verfahren ist das erste praktikable Screeningverfahren für paroxysmales Vorhofflimmern. Es steht in Varianten für den Einsatz in Arztpraxen, Apotheken und den als Stroke Units bezeichneten Schlaganfallspezialstationen zur Verfügung. apoplex medical technologies wird durch ein umfangreiches akademisches und klinisches Netzwerk unterstützt, das die eigenen Kernkompetenzen aus den Bereichen Mathematik, Physik und Medizin fachlich ergänzt. Weitere Informationen sind unter www.apoplexmedical.com abrufbar.
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Schlaganfallprävention bundesweit möglich
apoplex medical technologies realisiert zum ’Tag gegen den Schlaganfall’ Voraussetzungen für eine flächendeckende Schlaganfallrisiko-Erkennung Bisherige Ergebnisse aus SRA-Untersuchungen übertreffen Erwartungen bei weitem und belegen die Notwendigkeit vorbeugender Maßnahmen
Pirmasens, Mai 2009. Eine medizinische Innovation kann immer nur so wirksam sein, wie ihre Verfügbarkeit das zulässt. Daher setzt die apoplex medical technologies GmbH bei der größtmöglichen Verbreitung ihres Schlaganfall-Frühwarnsystems SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse) verstärkt auf Ärztenetzwerke. Vor diesem Hintergrund haben zum ’Tag gegen den Schlaganfall’ am 10. Mai 2009 der Gesundheitsverbund West, das Praxisnetz Nürnberg Süd, die Gesundheitsoffensive Hessen und das Gesundheitsnetz Süd entsprechende Vereinbarungen mit dem in Pirmasens ansässigen Unternehmen getroffen. Zuvor hatten sich bereits die Ärztegenossenschaft Niedersachsen-Bremen, Medi Südwest und GMZ (Oberbayern) dazu entschieden, gemeinsam mit apoplex medical technologies tragfähige Angebote zur Nutzung des SRA-Verfahrens für die ihnen angeschlossenen Ärzte zu entwickeln. Darüber hinaus unterstützen der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) und die KKH-Allianz bundesweit einen Einsatz des Verfahrens im Hinblick auf die Vorfallsvermeidung. Damit sind in Deutschland die Weichen für eine flächendeckende Schlaganfallvorsorge gestellt und es liegt jetzt in der Hand der Allgemeinmediziner, Internisten, Kardiologen und Neurologen, auf diesen Zug aufzuspringen. In der SRA-Routineanwendung wurden die Erwartungen in das Verfahren, bei dem das für 25 Prozent der Schlaganfälle ursächliche und bislang nur schwer feststellbare Vorhofflimmern nachgewiesen wird, bei weitem übertroffen. So hat sich gezeigt, dass bis dato zwölf Prozent der übermittelten EKG-Daten auf ein erhöhtes Risiko für das Erleiden der tückischen Herzrhythmusstörung hinweisen und bei zwei von hundert der untersuchten Personen sogar akutes Vorhofflimmern vorliegt, was in der Regel einer sofortigen Behandlung bedarf. Der entsprechend hohe volkswirtschaftliche Nutzen des SRA-Verfahrens wird derzeit von anerkannten Gesundheitsökonomen verifiziert.
Risikoträger gezielt ausfindig machen „Etwa eine Million Bundesbürger sind von Vorhofflimmern betroffen – einer Herzrhythmusstörung, die tückischerweise oft nur kurzzeitig und dabei symptomlos verläuft und einen wesentlichen Auslöser für Schlaganfälle darstellt“, so Albert Hirtz, Geschäftsführer der apoplex medical technologies GmbH. „Unser SRA-Verfahren macht diese Risikoträger gezielt ausfindig, indem Daten aus einstündigen EKG-Untersuchungen über mathematische Verfahren ausgewertet werden. Der Arzt kann daraufhin mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen, ob bei dem Patienten im Vorfeld ein Vorhofflimmern aufgetreten ist – auch wenn das Herz während der EKG-Aufzeichnung unauffällig war. Das wiederum öffnet Tür und Tor für eine gezielte medikamentöse Vorbeugung eines drohenden Schlaganfalls.“
Hintergrund zu Schlaganfall und SRA In jedem Jahr erleiden in Deutschland mehr als 250.000 Menschen einen Schlaganfall. Er verursacht rund ein Drittel aller Todesfälle und ist Auslöser vieler lebenslanger Behinderungen wie Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen. Doch er kommt selten völlig unerwartet, denn Risiken wie Übergewicht, Rauchen und Bluthochdruck sind bekannt und man kann diese durch bewusste Lebensführung auch reduzieren. Ein anderer bedeutender Risikofaktor ist das plötzlich auftretende Vorhofflimmern. In Deutschland sind davon rund eine Million Menschen betroffen. Hier setzt das SRA-Verfahren an, um gegebenenfalls rechtzeitig vor einem Schlaganfall-Ereignis eine medikamentöse Therapie einleiten zu können.
Ergänzendes über apoplex medical technologies Die apoplex medical technologies GmbH wurde 2004 im westpfälzischen Pirmasens gegründet und hat sich im Bereich der Medizintechnik auf neue und innovative Technologieprodukte für die Schlaganfallprävention im weltweiten Einsatz spezialisiert. Seinen Schwerpunkt legt das Tochterunternehmen der Geratherm Medical AG auf leicht anwendbare und effiziente Methoden des sogenannten Patienten-Screenings mittels medizintechnischer Anwendungen zur Vermeidung von Schlaganfall und vaskulärer Demenz. Das SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse)-Verfahren ist das erste praktikable Screeningverfahren für paroxysmales Vorhofflimmern. Es steht in Varianten für den Einsatz in Arztpraxen, Apotheken und den als Stroke Units bezeichneten Schlaganfallspezialstationen zur Verfügung. apoplex medical technologies wird durch ein umfangreiches akademisches und klinisches Netzwerk unterstützt, das die eigenen Kernkompetenzen aus den Bereichen Mathematik, Physik und Medizin fachlich ergänzt. Weitere Informationen sind unter www.apoplexmedical.com abrufbar.
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Gezielte Vorsorge geht vor Behandlung der Folgen
Berufsverband Deutscher Neurologen setzt auf SRA-Verfahren zur Erkennung von Schlaganfallrisiko - Der Vorfallsvermeidung gilt die höchste Aufmerksamkeit
Pirmasens und Krefeld, März 2009. Vermeiden – statt kurieren. Vor dem Hintergrund dieses Schlagworts haben der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) und der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN), Krefeld, und die apoplex medical technologies GmbH aus Pirmasens jetzt eine Kooperation geschlossen, die Demenz und Schlaganfall nicht mehr nur von der Behandlungsseite her, sondern betont präventiv angeht. Im Zuge dieser Vereinbarung können die etwa 3.500 an die Berufsverbände angeschlossenen Neurologen das Schlaganfall-Frühwarnsystem SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse) von apoplex medical technologies einsetzen. Die Abrechnung erfolgt im Rahmen eines integrierten Versorgungsvertrags pauschal und zu vergünstigten Konditionen. Bei SRA handelt es sich um ein mathematisches Verfahren, das die Ergebnisse einstündiger Zweikanal-EKG-Aufzeichnungen automatisiert analysiert und dabei bestimmte atypische Muster aufdeckt, die auf ein für Demenz und Schlaganfall ursächliches Vorhofflimmern schließen lassen. Das Besondere daran: Das nicht regelmäßige und in der Regel vom Patienten auch nicht wahrgenommene Vorhofflimmern muss nicht unbedingt während der EKG-Aufzeichnung auftreten, um entdeckt zu werden – es kann grundsätzlich auch zeitlich weiter zurückliegen. „Weg von der bloßen Behandlung der Folgen und verstärkt hin zur Vermeidung von folgeschweren Erkrankungen – so lautet das eindeutige Commitment des BDN im Sinne der Patienten seiner angeschlossenen Fachärzte“, erklärt BDN-Vorsitzender Dr. med. Uwe Meier. „In diesem Zusammenhang markiert das SRA-Verfahren mit seinen weitgehenden Möglichkeiten der Früherkennung von drohenden Schlaganfall- und Demenzerkrankungen einen wichtigen Meilenstein im Angebot an unsere Mitglieder.“
Einfaches SRA-Verfahren ... Bei der Untersuchung wird in der ärztlichen Praxis ein einstündiges Zweikanal-EKG auf eine digitale Speicherkarte aufgezeichnet und daraufhin via Internet anonymisiert an den zentralen Internet-Server von apoplex medical technologies transferiert. Hier deckt ein Algorithmus bestimmte atypische Muster auf, die auf ein Vorhofflimmern schließen lassen – aktuell oder zeitlich weiter zurückliegend. Binnen weniger Minuten erhält der Arzt vollautomatisiert die Analyseergebnisse per E-Mail zurück. Mit dem SRA-Viewer kann er auch einfach und schnell auf alle Details der Original-EKG-Aufzeichnung zugreifen, um auffällige Segmente aus der grafischen Ergebnisdarstellung auf die entsprechenden EKG-Daten zurückzuführen. Auf dieser Basis kann der Arzt gegebenenfalls gezielte Schritte zur Vorfallvermeidung einleiten. .
... zur wirksamen Prävention Das SRA-Verfahren ist dank des hohen Automatisierungsgrads sicher und günstig. Daher haben sich bereits erste gesetzliche Krankenkassen wie die KKH dazu entschieden, im Rahmen ihrer Präventionsprogramme und zur Vermeidung von Schlaganfällen die Kosten der Untersuchung für ihre Mitglieder aus den Risikogruppen (Alter über 50 Jahre, medikamentös behandelter Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, Herzinsuffizienz, Diabetes, Schlaganfall in der Vergangenheit, Schlafapnoe) zu übernehmen. Ferner erstatten die Privatversicherer die Kosten und die Patienten können SRA als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) in Anspruch nehmen.
Hintergrund zu Schlaganfall und SRA In jedem Jahr erleiden in Deutschland mehr als 250.000 Menschen einen Schlaganfall. Er verursacht rund ein Drittel aller Todesfälle und ist Auslöser vieler lebenslanger Behinderungen wie Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen. Doch er kommt selten völlig unerwartet, denn Risiken wie Übergewicht, Rauchen und Bluthochdruck sind bekannt und man kann diese durch bewusste Lebensführung auch reduzieren. Ein anderer bedeutender Risikofaktor ist das plötzlich auftretende Vorhofflimmern. In Deutschland sind davon rund eine Million Menschen betroffen. Hier setzt das SRA-Verfahren an, um gegebenenfalls rechtzeitig vor einem Schlaganfall-Ereignis eine medikamentöse Therapie einleiten zu können.
Ergänzendes über die Verbände Der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) e.V. und der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) e.V. mit Sitz in Krefeld sind ein deutschlandweiter Zusammenschluss neurologisch und nervenärztlich tätiger Ärzte zur Wahrung und Vertretung gemeinsamer Interessen. Die Mitglieder streben eine verbesserte, qualitätsgesicherte, möglichst flächendeckende Sicherstellung der ambulanten und stationären neurologischen Versorgung an, einschließlich der Sicherstellung der Versorgung neurologisch Kranker in fachfremden, stationären Einrichtungen. Derzeit sind dem Verband etwa 3.500 Fachärzte angeschlossen. Weitere Informationen sind unter http://www.bv-neurologe.de und www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de erhältlich.
Ergänzendes über apoplex medical technologies Die apoplex medical technologies GmbH wurde 2004 im westpfälzischen Pirmasens gegründet und hat sich im Bereich der Medizintechnik auf neue und innovative Technologieprodukte für die Schlaganfallprävention im weltweiten Einsatz spezialisiert. Seinen Schwerpunkt legt das Tochterunternehmen der Geratherm Medical AG auf leicht anwendbare und effiziente Methoden des sogenannten Patienten-Screenings mittels medizintechnischer Anwendungen zur Vermeidung von Schlaganfall und vaskulärer Demenz. Das SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse)-Verfahren ist das erste praktikable Screeningverfahren für paroxysmales Vorhofflimmern. Es steht in Varianten für den Einsatz in Arztpraxen, Apotheken und den als Stroke Units bezeichneten Schlaganfallspezialstationen zur Verfügung. apoplex medical technologies wird durch ein umfangreiches akademisches und klinisches Netzwerk unterstützt, das die eigenen Kernkompetenzen aus den Bereichen Mathematik, Physik und Medizin fachlich ergänzt. Weitere Informationen sind unter www.apoplexmedical.com abrufbar.
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